Erfahrungen mit AutoGas keine.
Habe mich aber vor Jahren mal mit dem Thema befasst und bin dabei bei BOSCH auf folgendes gestossen:
"LPG-Kraftstoff (Autogas) erzeugt höhere Zündkerzentemperaturen als Benzin. Wenn Benzin in die Verbrennungskammer eintritt, ist ein Teil des Kraftstoffs noch in Tröpfchenform. Da dies verdampft entsteht Verdampfungskälte, und somit werden die Kerzen und andere Verbrennungskammerteile abgekühlt.
LPG-Kraftstoff erzeugt in gasförmigem Zustand eine trockene Verbrennung, die nicht die gleichen kühlenden Eigenschaften besitzt. Dies verursacht eine höhere Zündkerzentemperatur.
Die vom Fahrzeug-Hersteller eingebauten Zündkerzen sind in der Regel für den Benzinbetrieb optimiert. Dabei werden zum Beispiel Zündkerzen eingebaut, die 2 oder 3 Masse-Elektroden haben.
Beim Betrieb auf Benzin hat dies ein besseres Zünden des Gemisches im Zylinder zur Folge. Das Gemisch wird »breiter« entzündet und die Verbrennung läuft daher besser ab. Im Betrieb mit Autogas wird aber leider das Gegenteil verursacht. Grund hierfür ist der höhere Flammpunkt des Gemisches im Gasbetrieb.
Daher ist die Zündung mit einer Kerze mit nur einer Masseelektrode beim Gasbetrieb wesentlich zuverlässiger als mit einer Zündkerze mit mehreren Masseelektroden."
Zündkerzenausfall scheint also ein unvermeidbarer Nebeneffekt des Gasumbaus zu sein. Besser häufiger wechseln als beim Benziner.
FIAT verwendet bei den werksmäßig angebotenen T-jet LPG allerdings die gleichen Zündkerzen wie beim Benziner (NGK IKR9J8).