Beiträge von FWB

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Feiertag?

    Komischerweise ist der normale LED-Scheinwerfer bei Mercedes kein Stück besser als die Halogengegenstücke, ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass er schlechter ist, weil die Ausleuchtung fleckiger ist.


    Ich kann natürlich nur für mich sprechen, jedoch halte ich die Aussage, die Halogenleuchten seien schlecht, für falsch.
    Speziell durch die Nachrüstung in einen schon bestehenden Scheinwerfern wird sich an der Ausleuchtung selbst nichts ändern und nur durch ein Licht mit höherem Blauanteil wird man auch nicht auf magische Weise plötzlich besser sehen.


    Ich persönlich habe mit der Ausleuchtung des Tipos überhaupt keine Probleme, jedoch habe ich auch regelmäßig den Vergleich zu LED-Leuchtmitteln und kann deshalb relativ direkte Vergleiche anstellen.
    Um das Beispiel mit der Straßenlaterne aufzugreifen:
    Nur weil das eigene Licht in dem Bereich nicht mehr klar von dem der Laterne zu trennen ist, bedeutet das noch lange nicht, dass man deshalb nichts sieht. Vielmehr ist es logisch, dass man bei einer Vielzahl von Lichtquellen eine einzelne zwangsläufig schlechter anhand der Ausleuchtung ausmachen kann.


    Bevor das übrigens zum Thema wird:
    Meine Augen sind gesund, das wird auch regelmäßig untersucht. Zudem fahre ich beruflich oft genug nachts.


    Man sollte definitiv die Ausleuchtung, also das, was für die Sicherheit beim Fahren sorgt, von der Lichttemperatur trennen, das eine hat nämlich mit dem anderen nur bedingt zu tun.

    Da die Lichtleistung mit den LED nicht steigt und die Ausleuchtung ebenfalls nicht verbessert wird, sehe ich persönlich da keinen Zugewinn. Schlimmer noch, man muss sich sogar noch mit einer höheren Farbtemperatur zufriedengeben, neben den höheren Kosten.
    Bei einer Leuchtweite von >150 m im Abblendlicht (Oberkante des Kegels) würde ich auch nicht unbedingt von Teelichtern oder einer schlechten Lichtausbeute sprechen, weil das deutlich mehr ist, als man auf einer Landstraße braucht, zumal es ja auch noch das Fernlicht gibt.

    Gruss aus Köln!!


    Wie viele Kilometer hast Du schon drauf!?


    Viel Spass bei uns. :)

    Wir haben derzeit ~22.500 km drauf, wovon ~7.700 km von uns in den letzten 5 Monaten gefahren wurden. Gekauft haben wir das Fahrzeug als Gebrauchtfahrzeug Bj. 2019 mit knapp 15.000 km.



    Wir haben den 1.4 16V mit 95 PS im Tipo und im Grande Punto, welcher übrigens auch blau ist.


    Das sieht beim Turbo aber anders aus

    Bezogen worauf? Das Verhalten lässt sich unverändert auch auf den Turbo übertragen. Da er die schlechtere Leistungsentfaltung hat, bleibt damit natürlich recht viel vom Drehzahlband ungenutzt.
    Ziel der Aktion ist es, eine möglichst gleichmäßige Beschleunigung zu erreichen.


    Das Verhalten gilt wohlgemerkt explizit nur für die Beschleunigung. Bei Konstantfahrt schalte ich standardmäßig alle 10 km/h einen hoch und je nach Situation dann entsprechend einen hoch oder runter. Sprich 50 km/h werden auch durchaus im 6. Gang gefahren, wenn es in der Ebene geradeaus geht.

    Wenn man bedenkt, dass der Drehzahlbegrenzer eine Schutzeinrichtung des Motors ist, ist es gar nicht erstrebenswert, diese auszureizen.
    Der Motor muss bei Nenndrehzahl arbeiten können, alles darüber ist nur "Sicherheitsabstand".


    Ich persönlich beschleunige so, dass ich spätestens mit der Nennleistung das Zieltempo erreiche und möglichst wenig Schaltunterbrechungen habe. Mein Kompromiss für den Alltag liegt bei der (höchsten) Nenndrehzahl des maximalen Drehmoments.
    Den Begrenzer erreiche ich entsprechend nie, die 6000 U/min hingegen ab und wann schon.

    Mehr als schätzen muss es in meinen Augen ja nicht können, vor allem wenn man bedenkt, wie oft der Verbrauch sich real tatsächlich ändert.
    Ich finde die Tankanzeige deshalb auch interessanter, speziell wenn die vermutlich 5 l Reserve davon unberührt ist, weil damit dann klar ist, dass man tanken fahren sollte. Die Nutzreichweite liegt für mich damit in den 40 l und nicht in der Reserve.
    Bei einem meiner Motorräder muss ich z.B. manuell auf Reserve umschalten, da sollte man dann auch direkt tanken fahren.

    Ich muss sagen, dass ich die Restreichweitenanzeige im Rahmen dessen, was der Boardcomputer errechnet, eigentlich für ausreichend genau halte.
    Ich erfasste nebenher den Verbrauch beim Tanken und habe deshalb eine relativ gute Vorstellung von der Abweichung des Boardcomputers zu unserem Fahrprofil.
    Da es sich bei uns aber eher selten ergibt, dass wir das Fahrzeug komplett leer fahren, hat die Anzeige auch nur bedingt eine wirkliche Relevanz.


    Was mich tatsächlich eher interessiert ist die Frage, ob die Tankanzeige für die vollen 45 l gilt, oder ob dort 5l Reserve berücksichtigt sind.

    Moin allerseits,
    ich bin Felix und bin vor 1,5 Jahren mit meiner Familie aus dem Weserbergland die Weser weiter nach Norden in Richtung Nordsee gezogen.
    Wir haben uns letztes Jahr im November einen Tipo mit Stufenheck in Mediterraneo Blau als Ersatz für meinen Golf 2 und als Reisefahrzeug gekauft, da der Grande Punto durch den Kindersitz für mich zu klein wurde.
    Der Punto ist entsprechend unser Alltagsfahrzeug für die Arbeitswege (wir sind beide in Teilzeit im Schichtdienst berufstätig) und der Tipo wird überwiegend auf längeren Strecken und für Familienausflüge genutzt.


    Für die Vorstellung wollte ich eigentlich vernünftige Bilder machen und habe sie deshalb aufgeschoben, jedoch bin ich bisher nicht dazu gekommen, da die Arbeit, das Studium und mein Nachwuchs recht viel Zeit in Anspruch nehmen. Wenn es sich ergibt, werde ich hier welche nachreichen.


    Auf einen informativen Austausch
    Felix

    Der T-Jet ist zumindest nicht gerade die Ausgeburt an Sparsamkeit, auch wenn der WLTP und die darauf basierende KFZ-Steuer einem was anderes weismachen wollen.
    Wenn ich mir spritmonitor.de und auch meine persönlichen Erfahrungen so ansehe, dann verbraucht der T-Jet gut 15 - 20 % mehr als der normale 1.4 16V.


    In dem Kontext war der NEFZ deutlich besser als Vergleichsbasis geeignet.

    Also mein einfacher Arbeitsweg ist i.d.R. auch nur 8 km lang und ich liege da aktuell bei ~7,5l/ 100 km.
    Sobald wir etwas weiter/ länger fahren, also z.B. wenn meine Lebensgefährtin zur Arbeit fährt (25 km einfache Strecke), sinkt der Verbrauch recht schnell auf ~5,5 - 6 l/ 100 km.


    Den Verbrauch bei Vmax kann man sich übrigens ungefähr ausrechnen.
    Wenn man davon ausgeht, dass bei Vmax 70 kW benötigt werden, dann sind das 37,837 kWh/ 100 km Nettoarbeit. Mit ca. 30 % Wirkungsgrad bei Vmax ergibt das dann einen Verbrauch von 14,8 l/ 100 km.
    Der Wirkungsgrad ist nur geschätzt und wäre entsprechend die Stellschraube in dem Szenario, jedoch halte ich deutlich höhere Wirkungsgrade bei Nenndrehzahl für eher unwahrscheinlich.


    Ein Anhang zum Fahrstil und dem Verbrauch:
    Nur weil man nicht über z.B. 3000 U/ min dreht, heißt das noch lange nicht, dass deshalb automatisch der Verbrauch niedrig ausfallen muss.
    Die Drehzahl selber ist nicht das Problem beim Verbrauch, sondern das Zusammenspiel aus spezifischem Verbrauch und der Nettoarbeit.
    Der spezifische Verbrauch wird in weiten Teilen besser, je mehr Last man dem Motor abverlangt und die Nettoarbeit hängt zum großen Teil von der gefahrenen Geschwindigkeit und dem Bremsverhalten ab.
    Die Nettoarbeit kann man entsprechend nur in gewissen Grenzen beeinflussen, da man nicht beliebig langsam und auch nicht immer einfach weiterfahren darf.


    Den spezifischen Verbrauch hingegen kann man beeinflussen, nämlich durch die Schaltstrategie. Zum Fahren braucht man eine definierte Antriebsleistung, welche sich aus dem Motordrehmoment und der Motordrehzahl zusammensetzt (zumindest der für uns relevante Teil). Das Drehmoment steuert man über das Pedal und die Drehzahl über die Gangwahl. Um den spezifischen Verbrauch zu verringern will man das Drehmoment möglichst hoch halten, was bei einer definierten Leistung nur geht, in dem man die Drehzahl absenkt. Durch niedrigere Drehzahlen fallen zwar auch die Reibungsverluste etwas geringer aus, jedoch ist die Differenz in dem Fall schon fast vernachlässigbar.
    Das Hauptproblem ist nicht die Drehzahl, sondern die zu geringe Motorlast, weil der Motor dadurch wenig effektive Arbeit verrichtet, während weiterhin Reibungsverluste überwunden werden müssen, was in Summe zu einem schlechteren Wirkungsgrad führt. Die schlechteste Kombination ist entsprechend eine erhöhte Drehzahl und wenig Motorlast. So wird übrigens im NEFZ mit Handschaltern gefahren.


    Um es kurz zu halten:
    Je weniger Gas man gibt, desto früher sollte man schalten. Umgekehrt kann man jedoch auch später schalten, je mehr Gas man gibt.


    Ich persönlich schalte alle 10 km/ h einen Gang höher, bei Gefällen noch einen zusätzlich und bei Steigungen einen weniger.
    Beim Beschleunigen schalte ich so, dass ich den Großteil der Beschleunigung ohne Schaltvorgang durchführen kann und das Zieltempo vor dem maximalen Drehmoment erreiche, sprich vor 4500 U/ min. Für eine Beschleunigung auf z.B. 100 km/h nehme ich entsprechend also mindestens den 4. Gang oder höher.


    Als Schema zum Mitnehmen:
    Alle 10 km/ h einen Gang hoch- und zum Beschleunigen einen Gang runterschalten.
    Den Rest muss man durch einen vorausschauenden Fahrstil abdecken.

    Wenn ich da oben 4,4l/100km innerstädtisch lese, dann wird der Motor im Stadt-Mess-Zyklus wohl viel abgeschaltet worden sein. Und wenn gelaufen, dann praxisfremd mit gaaanz wenig Last, wo der kleine Motoren ja effizient ist.


    Das kann man IMHO gleich vergessen, das in der Praxis selbst nachzumachen...

    Ehrlich gesagt halte ich das eher für einen Fehler in der Angabe. So lange das Fahrzeug keinen Vollhybridantrieb oder sehr guten Mildhybridantrieb hat, ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass der innerstädtische Verbrauch niedriger ausfällt als der außerstädtische, insbesondere wenn man bedenkt, dass es sich dabei sogar um eine NEFZ-Angabe hält, welche Benziner mit Handschaltung insbesondere innerorts benachteiligt.
    Vertauschte man die beiden Werte, gäbe es daran nichts zu meckern, wobei in dem Datenblatt eh noch Fehler drin sind.

    Im Fall der Fälle hilft bei uns Wischwasser aus dem Kanister, um die Scheiben anzutauen und die Blätter zu befreien. Losen Schnee sollte man idealerweise ja eh manuell entfernen aber Eis bekommt man damit recht gut angetaut.
    Ansonsten haben wir auch eine mit Alu beschichtete "Polsterfolie" für die Frontscheibe, da kann man die Wischer auch drauf positionieren.

    Hallo,


    ich zähle inzwischen mit zu den Tipobesitzern.
    Wir (2 Erwachsene + 20 Monate altes Kind) haben uns ein Lounge Stufenheck aus 2019 mit dem 1.4 16V geholt, weil uns unser Grande Punto für Langstrecken zu klein wurde, was insbesondere für mich gilt, weil ich dadurch zwangsweise immer fahren musste.
    Wir haben im Punto schon den 1.4 16 V und liegen vom Verbrauch her bei 6,02 l/ 100 km im Gesamtschnitt.
    Die Entscheidung bezüglich des Motors war beim Tipo entsprechend einfach.
    Wir haben aktuell die zweite Betankung hinter uns und stehen vor der 3. Betankung (vermutlich am Sonntag). Der derzeitige Durchschnitt der ersten Tankfüllung durch uns liegt bei 6,54 l/ 100 km, wobei bei der Rückfahrt auch gut 100 km mit nahezu konstant 150 km/ h zurückgelegt wurden und sonst natürlich das normale Pendelprofil abgedeckt wurde.


    Bisher gehe ich davon aus, dass der Verbrauch sich bei ca. 6,2 l/ 100 km einpendeln wird, von daher lasse ich mich mal überraschen.