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Feiertag?

    Und die Schnellladeparks an Autobahnen werden eh am großen Hochvoltnetz angeschlossen, [...].

    Die kommen ans Mittelspannungsnetz. Der Punkt ist, dass zum einen die größeren Lastspitzen entstehen und zum anderen der Netzausbau teurer ist, während die Infrastruktur gleichzeitig deutlich überdimensioniert sein muss, um Urlaubsspitzen abfedern zu können. Nebenbei ist der Ladevorgang selbst auch nicht sonderlich effizient.
    Tatsächlich wären die Langstreckenanwendungen, also alles, was nicht mit einem ~20 - 30 kWh Akku und Heimladung oder Alltag abgedeckt werden kann, beim durchschnittlichen PKW mit Ethanol besser bedient.
    Lieber 22 kW AC überall (auch an der Autobahn, umgekehrt setzt das auch voraus, dass die Fahrzeuge das können müssen) und dann Ethanol für die längeren Stücke, als die halbe Autobahn mit >150 kW DC-Ladern zu bebauen, die nur sehr selten alle gebraucht werden.


    Das macht die Fahrzeuge nicht nur in der Produktion günstiger, es ist auch für den Betrieb zu vertreten, da der Verbrenner "vernünftig" genutzt wird, sprich kein Rumgegurke, mit häufig wechselnden Lasten und Drehzahlen, sehr wenige Kaltstarts, Bioethanol als Treibstoff, saubere Abgase etc..
    Die Preisstruktur sähe so aus, dass Bioethanol dann ~1,3 €/ Liter kosten müsste, um mit den günstigeren Strompreisen an Schnellladesäulen gleichzuziehen. Gegenüber einem reinen Verbrenner mit den derzeitigen Preisen (~1,6 €/ l E10) wäre jedoch selbst bei 2€/ l Bioethanol noch immer eine Ersparnis vorhanden, weil nur grob 25% des Fahrprofils so abgedeckt werden müssten, beim einen mehr, beim anderen weniger.


    Hinzu kommt der Punkt, dass die Tankstelleninfrastruktur schon vorhanden ist und umgekehrt auch nur noch an der Autobahn wirklich notwendig wäre. Man kann mit der Infrastruktur und den Preisen die Nutzung der Fahrzeuge dann passend steuern, so dass es abseits von Autobahnen sinnvoller ist, elektrisch zu fahren.


    Die Frage, die man sich stellen kann ist, ob man unbedingt einen 3x so großen Akku braucht, nur damit man einen 100% elektrischen Betrieb erreicht oder ob man lieber 3x so viele Fahrzeuge mit 75% elektrischen Betrieb anvisiert. Die gleichen Ressourcen sorgen in dem Szenario effektiv für 225% Elektrifizierung, gegenüber den 100% im ersten Fall und benötigen zudem weniger Infrastruktur.

    Raffinerien stellen nicht nur Kraftstoffe her, von daher glaube ich mittelfristig nicht, dass die geschlossen werden.
    Es wird vermutlich eher so laufen wie bisher auch: Die Stromproduktion steigt und das Netz wird dem Bedarf angepasst.


    Die Problembereiche sind dabei aber auch nicht die Haushaltsanschlüsse, sondern die Schnellladesäulen, weshalb mir persönlich das ganze Thema Schnellladung in nahezu jedem Aspekt ein Dorn im Auge ist.

    671km mit einer Tankfüllung ?( da ziehe ich den Hut oder hast du zwischen drin getankt ?
    Wenn nein will ich wissen wie du das gemacht hast :saint:

    Ist das beim T-Jet tatsächlich so ungewöhnlich? Ich habe den nur zur Probe gefahren (und mich deshalb dagegen entschieden), hätte jedoch vom dabei erzielten Verbrauch nicht unbedingt eine Allgemeingültigkeit von abgeleitet.

    Nun, die Tendenz mit den Kraftstoffpreisen ist ja klar. Umgehen lässt sich das auf Dauer nur, wenn man den elektrischen Streckenanteil erhöht. Bei z.B. 2€/ l fährt man z.B. mit 50% elektrischem Anteil (bevorzugt auf Kurzstrecken, innerorts etc.) schon günstiger als vorher komplett auf Benzin, nur mit dem feinen Unterschied, dass man dann weitestgehend auf komplett in der EU produziertes Ethanol umsteigen kann, sprich beim Kraftstoff keine Abhängigkeit mehr zu den Ölstaaten hat.

    Kommentar meines Verkäufers zum Thema Benzin, 95-E10, 95-E5, 98-E5, ...


    " Heute zählt doch jeder Zehntelliter beim Verbrauch und jedes Gramm CO2 beim Abgas.


    Wenn beim Tipo mit 98-Oktan bessere Werte erreichbar wären, dann hätten die den bestimmt dafür homologiert. "

    Das ist die Frage, ob man sich das in dem Preissegment erlauben kann oder will. Zumal E10 halt trotzdem bessere Verdampfungseigenschaften hat, sprich gerade im Abgas- und Verbrauchsverhalten besser abschneidet, als per ETBE gepushte Treibstoffe. Bei Super Plus wäre nur die Klopffestigkeit der relevante Faktor, sprich innermotorisch die Verdichtung, während beim Ethanol die gesamte Gemischbildung Vorteile erfährt und nebenbei auch die Verdichtung etwas angehoben werden kann.
    Man darf nicht vergessen, dass beim Abgasverhalten von Benzinern der Kaltstart der kritische Punkt ist, weil der größte Teil der Abgasemissionen während der Kaltstartphase entsteht, sprich die Hersteller wollen auch beim Treibstoff etwas haben, was gerade beim Kaltstart besonders gut funktioniert.

    Tja, was soll man machen, vielleicht den Spruch vom Clown zu bringen, der sein Haus anzündet, um durch Schaden klug zu werden. :/

    In meiner Familie gibt es jetzt einen nagelneuen Motorroller, 300Kubik, Euro-5-Norm: kein E10 erlaubt und der verkaufende Händler hat drauf hingewiesen, die Finger vom E10 zu lassen.Bei mir auf dem Gehöft mit einigen kleineren Zweirädern und Ossi-Hockern sieht das so aus, dass es genau ein für E10 zugelassenes Fahrzeug gibt. Den Tipo ;)

    Das ist in dem Kontext auch völlig legitim. Meine beiden Motorräder (Bj. 94 und 96) sind beispielsweise beide ebenfalls nicht für E10 explizit freigegeben (aber eben auch nicht untersagt) und die fahre ich schon seit Jahren völlig problemlos damit. Wenn man bedenkt, dass es zum Überwintern auch noch der bessere Kraftstoff ist, spricht in dem Fall nichts für E5.

    Ethanol wird ebenfalls als Motorreiniger verwendet (und ist netterweise Benzin schon standardmäßig beigesetzt), wobei das speziell was Ventilverkokungen angeht (das einzige eher relevante Thema beim Benziner) eher eine Frage der Einspritzung, AGR (intern oder extern) und des BlowBy ist, weil die Verkokung durch Ölreste entsteht, die nicht abgewaschen werden und deshalb festbacken.

    Sag mal bist Du Vertreter der Mineralölindustrie oder verkaufst Du neue Motoren oder Turbolader?
    E10 ist ein Scheiß. Selbst ein Multiair von Fiat kommt damit nicht mehr aus der Hüfte.
    Die einzige Karre die ich damit betreibe ist der Tipo Cross. Dort ist mir das egal denn der steht bevor er 30000 Km hat und die Garantie abläuft wieder beim Händler auf dem Hof.
    Keinem meiner Lieblinge würde ich sonst diese Brühe zumuten.

    Das ist deine Meinung, ich beschränke mich da lieber auf Fakten, aber jeder wie er mag.


    Als Vertreter der Mineralölindustrie oder Verkäufer von Motoren (die Turbolader betrifft das Thema ja nicht) würde ich dir zu E5 raten.

    Nun dann wünsche ich Dir viel Freude bei der Beseitigung von Schäden an den alten Fahrzeugen durch Alufraß. Ich habe das in diversen Oldtimer Magazinen gelesen und dann eine Selbstversuch mit Altteilen unternommen.Die Unterschiede nach fast einem Jahr waren gravierend.
    Übrigens ist die Klopffestigkeit sowohl bei E10 und E5 mindestens 95 und somit gleich. ;)

    Ich habe mit E10 in alten Fahrzeugen bisher keine Probleme gehabt und ich fahre das schon deutlich länger als 1 Jahr.


    Die Klopffestigkeit von E10 ist höher als die von E5, die 95 Oktan sind nur das Minimum, welches beide erreichen müssen, gleich sind sie deshalb jedoch noch lange nicht. E10 ist quasi Super Plus in günstiger und besser.

    Habe ich bei mir mit dem 120PS-TJet auch schon öfters aufgefallen. Vom Energiegehalt her, sollte eher 0,1-0,2l Mehrverbrauch sein...
    LG
    Andi

    Das ist auch wenig verwunderlich, da gerade Turbobenziner vom höheren Ethanolgehalt profitieren.
    Unabhängig davon verdampft E10 halt schlicht besser und ist nebenher auch noch klopffester (was gerade Turbobenziner durchaus positiv belohnen können), da ist der niedrigere Energiegehalt kein relevantes Problem, weil der Wirkungsgrad mehr steigt, als der Energiegehalt sinkt.


    Beim Sauger ist die Klopffestigkeit weniger ausschlaggebend, da dieser weniger empfindlich auf Temperaturveränderungen reagiert, jedoch profitiert dieser trotzdem positiv auf die bessere Verdampfung.


    Unser Durchschnitt liegt inzwischen bei 6,18 l E10/ 100 km und wird vermutlich bis zum Jahresabschluss noch etwas sinken.

    Die zulässigen Anhängelasten gelten für bestimmte maximale Steigungen und haben unter anderem damit zu, wie gut und oft der Zug an der Steigung starten und stoppen kann, was die Bremsen aushalten und ob der Rahmen das Spiel mitmacht. So lange man die Kombination nicht überschreitet, braucht man sich über die Frage, ob das funktioniert oder nicht, keine Gedanken zu machen.
    Wenn ich bedenke, dass es für den 70 kW-Benziner wohl auch eine Auflastung auf 1,8t gibt, sehe ich das ehrlich gesagt recht entspannt.


    Wer will, kann sich das auch mathematisch mal mit den Zugkräften herleiten, dann versteht man wenigstens einen Teil der Thematik (das Anfahren) schon rein aus der Theorie heraus.


    Bei angenommenen 2800 kg Zugmasse und einer Verteilung von 1/1 F/H liegt die maximal mögliche Zugkraft bei ca. 14 kN in der Ebene. Dies entspricht bei 12% Steigung ~6,9° und damit einer maximalen Zugkraft von ~13,9 kN. Ich gehe entsprechend bei der weiteren Berechnung von der Ebene aus und ignoriere damit natürlich auch den Einfluss der Hangabtriebskraft (1,7 kN bei 12% Steigung)


    Aus der Zugkraft und der (Dauer-)Nennleistung kann man die theoretische Maximalgeschwindigkeit berechnen. Bei 70 kW sind das 5 m/s (18 km/h) in der Ebene, die man theoretisch mit 100% Zugkraft beschleunigen könnte. Da man aber aus der Haftung ins Rollen übergeht, sinkt der zum Beschleunigen notwendige Widerstand, so dass mit 70 kW rein aus dem aus der Masse herrührenden Widerstand eine Höchstgeschwindigkeit von 50 m/s entsteht. In der Realität kommt natürlich noch der (meist durch den Anhänger deutlich erhöhte) Luftwiderstand hinzu, da wir ja nicht im Vakuum fahren.


    Kurz: Zum Anfahren reicht es beim PKW i.d.R. im Rahmen der angegebenen Werte immer aus, die Vmax ist lediglich ein Thema, welches wegen diverser Einflüsse variabel ist, jedoch ist dort aus gutem Grund schon ein Limit gesetzt.


    Bei LKW ist das Gewicht ein weitaus relevanteres Thema als beim PKW, weil diese mit deutlich höheren Lasten arbeiten, was auch ein Grund für die Auslegung der Antriebe ist.


    Ein Punkt am Rande: Im ersten Gang werden bei PKW ~10 m/s² Beschleunigung (knapp über 100% relative Zugkraft, etwas über 1g, relativ zur Achslastverteilung über den angetriebenen Achsen) erreicht. Der abgedeckte Bereich hängt dabei vom Drehzahlbereich ab, den das Drehmoment abdeckt (man betrachte dazu die 90%-Marke) und ist nahezu unabhängig vom ausgesuchten Fahrzeug. Im PKW sind entsprechend meistens ab dem 3. Gang alle Untersetzungen Spritspargänge, weil darüber hinaus weder die Zugkraft, noch die Geschwindigkeit relevante Faktoren sind.

    Servus Leute,


    was mich interessiert ist eurer eigentlich E10 tauglich? Wenn Ja, wie ist der Verbrauch mit E10, was bringt Super Plus? Reinigt Super Plus die Maschine oder ist das nur Marketing?


    mfg
    dome

    Super Plus und aufwärts ist nur für Fahrzeuge sinnvoll, die mindestens 98 Oktan benötigen oder ständig bei hohen Außentemperaturen am Limit bewegt werden. Für alles darunter ist E10 die beste Wahl, weil es bessere Verdampfungseigenschaften, eine höhere Wasserbindung und höhere Klopffestigkeit als E5 hat. Besser wäre es mittelfristig, wenn es eher etwas in Richtung E30 gäbe und wenn langfristig das Benzin komplett gegen Ethanol getauscht würde. Das setzt aber voraus, dass insgesamt weniger Kraftstoff abgesetzt wird, sprich deutlich mehr Fahrzeuge mit etwas anderem als Ottokraftstoff betrieben werden.


    Anhang:
    Ich tanke, seit es verfügbar ist, in allen Fahrzeugen E10, es sei denn, der Hersteller untersagt es explizit (was nur sehr wenige Fahrzeuge sind und selbst dann ist es meistens problemlos möglich). Die Altersspanne geht da von 2 Jahre alten Fahrzeugen bis hin zu fast 30 Jahre alten Fahrzeugen. Probleme oder auffällige Mehrverbräuche gab es da bisher nie.

    Zudem muss auch mal gesagt werden, daß auf ein brennendes eAuto ca. 42 brennende Verbrenner kommen. Ausserdem sind nur etwa 10% der brennenden eAutos die Akkus Feuer fangen.


    LG
    Andi

    Man sollte aber auch berücksichtigen, dass Elektrofahrzeuge noch nicht das durchschnittliche Alter von Verbrennern erreicht haben, weshalb die Zahlen bisher keine relevante Aussagekraft haben.
    Dass häufig z.B. Klimaanlagen oder der 12V-Kreislauf für Brände verantwortlich sind, ist tatsächlich kein Geheimnis und auch bei Verbrennern ein relevantes Thema.

    Das glaube ich auch nicht!Denn beim Strom kassiert der Staat jetzt schon mit Steuern und Abgaben mehr als bei Diesel/Benzin! Nämlich rund 67% pro Kwh!
    Deutschland hat weltweit mit Abstand die höchsten Abgaben auf Strom...
    Unser Staat ist darum bemüht, noch mehr eAutos zu verkaufen, weil dann noch mehr Geld in die Staatskasse gespült wird!


    LG
    Andi

    Genau genommen hat der Staat von den Abgaben nicht wirklich was, zumal die Abgaben bei den flüssigen Treibstoffen im gleichen Kontext irgendwie immer gerne ausgeblendet werden.
    Wovon der Staat was hat, ist die Energie- und die Mehrwertsteuer und in dem Kontext ist Strom im Vergleich zu beispielsweise Benzin spottbillig.


    Davon abgesehen würde ich das Thema einfach pragmatischer angehen:
    Elektroantriebe haben gerade im direkten Betrieb massive Vorteile und in Kombination mit kleinen Akkus lassen sich auch schnell sehr hohe elektrische Anteile erzielen. Wenn da im Durchschnitt ein elektrischer Anteil von z.B. 75% bei rauskommt, lässt sich der Rest bequem mit heimischen Bioethanol versorgen, so dass man die gesamte Fahrzeugflotte mit inländischen Ressourcen betreiben kann.
    Ganz nebenbei muss man kein teures und ineffizientes Schnellladenetz ausbauen und schlägt sich auch nicht mit Reichweiten und Ladegeschwindigkeiten rum.

    Ich vermute, eine Berg-freie Region, wie bei mir im preußischen Flachland ist auch recht positiv fürs Verbrauchskonto. Ich hege keinerlei Spritspar-Ambitionen und liege um 6,5l mit dem Hatchy. Die Limo ist wahrscheinlich sowieso am sparsamsten - könnte beim Luftwiderstand die Tipo-Karosserieversion mit der größten Windschnittigkeit sein - weiß gar nicht, ob es da irgendwo CW-Werte in den Datenblättern dazu gibt ( :?: ). Einige Forums-Limos laufen ja teils Tacho jenseits 200 Sachen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe...

    Wir haben vorher im Bergland (Weserbergland, jetzt Wesermarsch) gewohnt und wenigstens beim Punto hat sich das nicht nennenswert auf den Verbrauch ausgewirkt.
    Der Luftwiderstandsbeiwert liegt beim Stufenheck rechnerisch bei ~0,27, natürlich abhängig von der Bereifung und anderen Details.
    Unabhängig davon erreichen wir die höchsten Verbräuche aber sowieso auf der Autobahn, also ganz unabhängig von unserer alltäglichen "Region". Der genannte höchste Verbrauch von 6,86 l/ 100 km ist bei einer Vollgasfahrt zusammengekommen, sprich überall wo es legal war, war das Pedal am Bodenblech. Ein höherer Verbrauch wird sich entsprechend bei unseren Strecken kaum erzielen lassen, maximal noch mit einem Anhänger, wobei das in nächster Zeit nicht ansteht und selbst wenn, auch nur ein Kofferanhänger maximal auf Höhe des Fahrzeughecks wird.


    Edit:
    Mm bedeutet Megameter und nicht Millimeter.

    sowie die ausleuchtung im vergleich zu Halogen.

    Wie hast du das gemessen oder erreichen die neuen Leuchtmittel eine höhere Lichtleistung?


    Ich frage deshalb, weil das einige hier ja auch bei den Abblendlichtern behaupten (in deinem Fall ging es ja ums Fernlicht), obwohl diese die gleiche Lichtleistung im gleichen Scheinwerfer liefern und damit auch die gleiche Ausleuchtung erzeugen.
    Auch die Hersteller, z.B. Osram, bestätigen das, wenn man deren Nightbreaker mit den LED-Leuchtmitteln vergleicht. Deren Vergleiche beziehen sich ja immer nur auf das gesetzliche Minimum.

    Wir liegen derzeit bei 6,22 l/ 100 km mit grob 40% Autobahn, 40% Landstraße und 20% Stadtverkehr, wobei wir für die Arbeitswege auch überwiegend den Punto nutzen, welcher inzwischen nur noch auf der Landstraße (2/3) und in der Stadt (1/3) bewegt wird.
    Der niedrigste Verbrauch über eine Tankfüllung lag bisher bei 5,57 l/ 100 km und der höchste bei 6,86 l/ 100 km.
    Über 7 l werden wir das Fahrzeug wohl nicht mit unserem Streckenprofil bekommen.


    Ich bin mal gespannt, wie es nach dem ersten Jahr aussieht, ob meine ursprüngliche Schätzung von 6,2 l/ 100 km bis dahin noch passt.

    Hat sich eigentlich schonmal jemand die Mühe gemacht und die Datenblätter verglichen?


    Für die LED kommen da zwei Punkte als Vorteil zur Geltung:
    - die Lebensdauer liegt ca. 10x höher als bei H7
    - die Leistungsaufnahme fällt niedriger aus (Stromverbrauch)


    Bis auf die Farbtemperatur (und natürlich den Preis) gibt es sonst keinen Unterschied zur H7-Leuchte.


    Sprich der relevante Sicherheitsaspekt, also die Ausleuchtung, fällt genauso aus wie bei der H7-Leuchte aus. Das liegt daran, dass der Lichtstrom der gleiche ist und mangels Änderung des Scheinwerfer auch keine andere Verteilung des Lichts möglich ist.


    Um es kurz zu sagen:
    Die LED ist vor allem dann interessant, wenn man von der erhöhten Lebensdauer vorallem auf der Kostenseite profitieren kann.